Heute in Libanon: 2 Bomben in unserer nächsten Nähe detoniert

Autobombe Lebanon 23.8.2013

 

 

 

Autobomben werden  in Beirut täglich aufgespürt

http://www.dw.de/iranische-botschaft-in-beirut-angegriffen/a-17238851

Heute, 19.11.2013 morgens ist erneut ein Attentat in nächster Nähe unserer momentanen Wohnung geschehen; nur ca. 1km von uns entfernt, 100m von der Schweizer-Firma „ABB“ enfernt haben 2 Selbstmordattentäter Bomben gezündet. Es wurden bis jetzt 23Tote gemeldet. Dass mein Mann und ich nicht mittendrin getötet oder verletzt wurden ist reines Glück.

Sicher finden dies aber die Mitarbeiter des Migrationsamtes ZH auch völlig „verhältnismässig“ für mich und meinen Mann. Was soll sie unsere Situation in dieser täglichen Lebensgefahr in welche sie uns mit etlichen Rechtsbrüchen und Faktenverdrehungen geschickt haben auch weiter kümmern – sie sind ja Zuhause bei ihrer Familie im sicheren Häuschen in der Schweiz wo keine Autobomben detonieren und der Krieg nicht vor der Türe steht.
„En Guete!“ kann ich da nur noch sagen.

Marion und Hassan Mansour,

 

seit Juni 2013 durch eine rechtswidrige, menschenrechtsverletzende höchst brutale Zwangsausschaffung durch die Zürcher Justiz/Migrationsamt aus unserem Leben in Zürich gerissen und seither unfreiwillig in Beirut/Libanon in täglicher Lebensgefahr

5 Kommentare zu “Heute in Libanon: 2 Bomben in unserer nächsten Nähe detoniert

  1. Liebe Marion und Hassan! Wir haben den Anschlag gestern in der Tagesschau gesehen. Ich denke in letzter Zeit fast täglich an euch, mutmasse, wie es euch wohl geht und wo ihr seid. Während der Tagesschau sagte ich nur: Hoffentlich sind Marion und Hassan gesund!
    Im Infosperber frägt jemand nach einer Initiative. Ich würde gerne antworten, weiss aber, dass ihr Diskretion wünscht. Stimmt das noch?Hoffentlich höre ich von euch!
    Alles Liebe Ursi

  2. A. Nonymous sagt:

    Liebe Frau und Herr Mansour,
    wir kennen uns per Email… Jedoch nur Anonym. Ich bin froh, dass es Ihnen beiden weiterhin „gut“ geht. Und ich hoffe auch sehr, dass wir uns einmal real treffen werden. Das die „Rechtsprechung“, die Sie erlebt haben, so ungeheuerlich, „eigennützerisch“ und unerträglich war und ist dreht einem den Magen um. Und das diese schöne, saubere Justiz für praktisch alles einen Persilschein zu haben scheint, sich die eigenen Fehler gegenseitig deckend „abgrunzt“, ohne das jemand den Mut hat „STOPP“ zu schreien macht mich wüten.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin Kraft, Mut und die Energie derer, die schon immer da waren….

  3. Madlen Stadelmann sagt:

    Das tut mir alles so leid, ich wünsch Euch viel, viel Kraft und hoffe immer noch auf ein gutes Ende, mit herzlichem Gruss Madlen Stadelmann

  4. Ursula Herzig sagt:

    Liebe Marion und Hassan!
    Je mehr Menschen an euch denken, desto grösser wird die Kraft!
    Ich schicke euch per Mail einige Bilder und denke jeden Tag an euch!
    Liebe Grüsse Ursi

  5. […] Morgen des 19.11.2013 ist erneut ein Attentat in nächster Nähe unserer momentanen Wohnung geschehen; nur ca. einen Kilometer von uns, und etwa […]

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