Live-Video einer Schiesserei

Schiesserei

Diese Schiesserei ereignete sich direkt vor unserem Haus in Beirut!

Folgen einer „verhältnismässigen“ Zwangsausweisung aus der Schweiz in ein Kriegsland

Durch Rechtsbrüche und Willkür von diversen Zürcher Justizbeamten mündet ein über Jahre gewachsener Justiz- und Menschenrechtsskandal darin, dass mein Ehemann und ich gebürtige Schweizerin, seit Jahren für unser Recht und justizfreies Leben kämpfend schlussendlich ins Kriegsland Libanon ausgewiesen wurden (Bericht über brutale Zwangsausschaffung).

Die Zustände, in welchen wir hier überleben müssen, sind untragbar und wohl könnte niemand diesen Wahnsinn als „verhältnismässig“ bezeichnen;

Selbst gefilmtes Video einer Schiesserei
vom 16.02.2014 
direkt vor unserem Haus.

Schiessereien sind an der Tagesordnung und man kann nie wissen, wann und wo sie sich ereignen. Ebenso verhält es sich mit Autobomben welche zwar meist vor der Detonation – aber eben nicht immer- gefunden werden. Immer wieder explodieren sie mitten in Wohngebieten und reissen Menschen in den Tod.

Dass wir noch nicht Opfer geworden sind, ist reines Glück.

Meine Situation als europäische Frau in Libanon, einem arabischen, moslemischen Land:
ohne meinen Mann kann ich mich nie ausserhalb unserer Wohnung alleine bewegen, die Kidnappinggefahr ist allgegenwärtig und schlicht zu gross. Salafisten und Nussrah, sowie Hisballah und diverse andere Gruppierungen sind für mich als auf den ersten Blick erkennbare europäische Frau hier eine Gefahr.

Meinen Beruf als Pianistin und Klavierlehrerin kann ich hier ebenfalls nie ausüben, durch die fehlenden Sprachkenntnisse und den Kriegszustand der auch einen Grossteil der Libanesen und Libanesinnen arbeitslos macht (da man oftmals für 1 Libanesen 3 syrische Flüchtinge die für viel weniger Geld arbeiten anstellt), ist es auch illusorisch zu denken, ich könnte je eine andere Arbeit finden.
Auch für meinen Mann gestaltet sich die Situation ähnlich. In der Schweiz hatten wir ein langjähriges Zuhause in Zürich, feste Arbeitsstellen, unsere Freunde und waren finanziell völlig unabhängig.

Gewissenlose Zürcher Migrationsamtsmitarbeiter;

Oft frage ich mich, wie die zuständige Migrationsamtsangestellten Urs Betschart, Kunz, Leitz und die uns ebenfalls völlig unbekannte Beamtin Staudenmaier (sowie etliche andere) mit ihrem Gewissen und ihrer menschlichen Verantwortung vereinbaren können, das Leben von Mitmenschen auf solch ignorante, unnötige Weise zu zerstören, ohne die Betroffenen überhaupt je gesehen oder gesprochen zu haben,
ohne uns zu KENNEN?
-Wohl nur durch permanentes Selbstbelügen und zugelassene Abstumpfung ihrer eigenen Integrität. Mit den bestehenden Gesetzen hat dies tatsächlich kaum mehr etwas zu tun (oder gelten die EMRK in der Schweiz nun doch nicht?)- aber solange sich niemand für all dies verantworten muss und man sich sicher hinter seinem Schreibtisch wähnt im bombenfreien Zürich-Oerlikon – wen kümmerts…?

MARION MANSOUR, Beirut/Libanon am 4.3.2014

Wie der Deutsche Frank Urbaniok KZ-Methoden in der Schweiz legalisiert;

Arten der Folter

 

Frank Urbaniok kam zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Thema zu uns in die  (gutgläubige) Schweiz: er legte ein System vor, welches verspricht, zielsicher und unfehlbar die allfälligen Taten oder Rückfalltaten von Straftätern (oder vermeintlichen Straftätern!) voraussehen zu können.

Revolutionär, einfach,passend zum Zeitgeist, praktisch.

Praktisch vorallem, weil dadurch niemand mehr direkt verantwortlich ist, wenn eine Falschdiagnose (in die eine oder die andere Richtung) gestellt wird. Am Einschätzen des Rückfallrisikos von Straftätern können sich die Zuständigen (Psychiater, Forensiker, Richter) schnell die Finger verbrennen – und sind im Falle eines Fehlurteils ebenso schnell ihre Stelle los.

Hellsehen „wissenschaftlich“ auf Kosten von Menschenleben;

Urbaniok brachte uns also das System „Fotres“ mit welchem er selbst eine ganze Menge Geld macht (Briefkastenfirma zur Vermarktung des Programms – aber wen kümmerts?).

Ein Computerprogramm mit einigen hundert Fragen pauschalisiert das Individuum Mensch. Das klingt gut- noch besser, wenn das Wörtchen „wissenschaftlich“ beigemischt wird. Nur allzu oft wird vom Normalbürger verwechselt: „wissenschaftlich“ = erprobt und bewährt, fehlerfrei. Doch das ist falsch;

im Gegensatz zu Urbaniok spekuliere ich in diesem Text mit meinen Aussagen nicht – ich spreche von Tatsachen, beweisbaren Tatsachen, denn ich spreche hier von meinem Leben und jenem meines Mannes welches durch Urbanioks „Fotres“ zur Hölle wurde; was ich nun schreibe, werden Sie im ersten Moment nicht glauben. Es ist zu grotesk. Sie kennen mich nicht, das macht es mir ungemein schwer, Ihnen unsere Geschichte einzig in Worten glaubhaft zu machen. Vielleicht hilft dies: googeln Sie meinen Namen, so sehen Sie, dass ich offenbar in normalen, eigenständigen Verhältnissen lebe – ich bin seit mehr als 10Jahren als Organistin der ref. Kirche im Kanton Zürich tätig, also habe ich tatsächlich einen Ruf zu verlieren. Ich bin kein Aussenseiter, kein Sozialfall und als Schweizerin hier geboren. Meine Grosseltern sind  Gründer der Tertianum-Kette. Warum sollte ich eine solche Geschichte in öffentlich machen? Was hätte ich davon? Vielleicht hilft Ihnen diese Überlegung, meinen Worten Glauben zu schenken.

Aber, lassen Sie sich versichern: auch für mich selbst ist dies alles -selbst heute, nachdem wir seit bald drei Jahren in diesem Wahnsinn leben- noch unfassbar, unglaublich, dass dies wirklich die Realität darstellt…

Was geschah: mein Ehemann wird von den Helfern Urbanioks als „potentielle Gefahr“ in Bezug auf mich bezeichnet und demzufolge inhaftiert – dies ohne mich, als direkt „Betroffene“ jemals befragt zu haben. Absurd? Unmöglich in unserer korrekten, humanen Schweiz? Es kommt noch besser: es gab nachweislich während und auch vor unseres damals bereits 4 1/2jährigen Zusammenlebens NIE auch nur annähernd Gewaltvorfälle oder Drohungen, nichts. Und noch besser: dies bestätigten sogar Ärzte, Beamte, Freunde schriftlich.

Trotz dieser Tatsachen ist mein Mann heute seit 2 1/2Jahren ohne einen Tag in Freiheit erleben zu dürfen inhaftiert, zusammen mit Schwerstverbrechern. Und dies noch dazu 5km von unserer gemeinsamen Wohnung entfernt…

„Fehler“?

„Fehler“ können geschehen. Ob es als „Fehler“ durchgehen mag, wenn ein Oberrichter einen Mann  inhaftieren lässt ohne ihn jemals gesehen zu haben, ist schon fraglich. Dass es aber in der Folge von Instanz zu Instanz, Gericht zu Gericht geht und sich jeder weiter hinzugezogen Richter und Justizbeamte noch weiter als sein Vorgänger in schlichte Lügen und realitätsfremde Spekulationen verfängt, nur um wieder eine „Begründung“ zu finden, um nur ja nicht derjenige zu sein, der in dieser verfahrenen Sache eine Freilassung anordnen muss, das ist ein Verbrechen.

Es ist der Beweis eines schwer beschädigten Rechtsstaates. Einer Plutokratie welche aber die Demokratie noch immer vor ihr Gesicht hält um sich zu tarnen! Denn auch hier geht es um-Geld. Und auch davon weiss die Öffentlichkeit nichts.

Millionen für jahrelange „Therapie“ ohne Erfolg…?

Wenn die unwissende Öffentlichkeit wüsste, wieviel Geld (gemäss Gefängnisdirektor U.Graf  pro Mensch und Jahr ca. 150’000.-, Steuergelder versteht sich) diese oftmals absurden „Therapien“ kosten, es hätte sich längst etwas geändert. Es gibt Inhaftierte, welche seit 5, 8 oder gar 10Jahren die „Therapien“ über sich ergehen lassen, und noch immer attestiert man ihnen keine Besserung welche in Richtung Hafturlaub oder Freiheit weisen würde! Das muss man sich einmal vorstellen! Jahrelange „Therapie“ und noch keine „Besserung“? Wäre hier nicht die Frage berechtigt, ob doch eventuell etwas an dieser „Therapie“ nicht stimmen könnte?

Die Öffentlichkeit wird klar angelogen

Und dann die Lüge Urbanioks, „keiner werde zu einer Therapie gezwungen“- nicht nur mein Mann (den man seit 2 1/2Jahren zu einer „Therapie“ zwingen will, auch unter Androhung von Zwangsmedikation!) belegen, dass hier die Öffentlichkeit gerade heraus angelogen wird. 

Die Justiz rühmt sich noch dazu der „Objektivität“ und der Unvoreingenommenheit dadurch, dass diejenigen, welche ein Urteil über ein Menschenleben zu fällen haben, den Betreffenden überhaupt nie persönlich sehen! Das ist kein Witz (es wäre wahrlich ein schlechter) – das ist die heutige Realität in der Schweiz!

Solange, bis mein Mann wieder in Freiheit ist, werde ich nicht aufhören, über den Wahnsinn zu schreiben, der sich im Gefängnis Pöschwies täglich und jahrelang abspielt. Man nahm uns unser Leben, und hätte uns beinahe umgebracht. Nun will man vertuschen.

Mir bleibt einzig das Schreiben.

MARION MANSOUR

(Mehr Blogs von mir zum Thema folgen!)

Gedanken zur Praxis der Schweizer-Justiz heute

 

Wenn Recht und Gesetz zum Verbrechen wird;

oder: fehlende Ethik im heutigen Schweizer Strafrecht

Die Meinung darüber, was „Recht und Gesetz“ ist oder sein soll,  teilt sich. Der „normale“ Bürger definiert rechtliche Gerechtigkeit mit Sicherheit anders, als dies die Justiz tut.

Wohl haben auch Sie sich schon darüber gewundert, dass ein „Raser“, obwohl er mit seinem Verhalten einen Menschen getötet hat, lediglich eine Bewährungsstrafe erhält.

Oder, dass entlarvte Betrüger zwar ev. aus ihrem politischen  Amt entlassen werden, kurz darauf aber an einer neuen, ebenso gut entlöhnten, angesehenen Stelle einen Job bekommen (Beispiel Karl-Th. Guttenberg vom Bundesminister zum gutbezahlten Job bei einer amerik. Consultingfirma).

Oder vielleicht ärgerten Sie sich auch schon darüber, dass Bankmanager nach ihrem kläglichen Versagen noch Abfindungen in Millionenhöhe erhalten. Dies geschieht übrigens auch bei der FIFA. Sie bezahlt Boni in Millionenhöhe an ihre Oberen (http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Fifa-zahlt-ihren-Fuehrungsleuten-50-Millionen-Franken-Boni/story/25731102

Vielleicht haben Sie sich schon längst damit abgefunden, dass sich Reiche und Mächtige drohenden, (berechtigten) Anklagen entziehen, indem sie ganz offiziell „Abfindungen“ (treffender „Schmiergelder“) an die potentiellen Kläger zahlen. So geschehen bei der FIFA, oder auch beim ex-Armee-Chef Roland Nef und ebenso in Millionenhöhe beim Multimillionär Viktor Wechselberg, als aufflog, dass er durch „Umgehung“ der Zollgebühren Millionen „eingespart“ hatte.

Auch verwunderlich: Carl Hirschmann, der gutbetucht-Geborene, wurde nie zu einer sogenannten „Therapie/Massnahme“ verurteilt, obwohl er -bewiesenermassen- sexuelle Handlungen mit Minderjährigen beging und diese ihn anzeigten. Drei „ungesetzliche sexuelle Handlungen gegen den Willen der Betroffenen“ also – und Urbaniok und Co. befürchten keine „Rückfallgefahr“ ? Aus meinem Wissen, was man mit meinem Mann und mir durch diese vollkommen spekulativ-angedichtete Rückfallgefahr anrichten kann (zBsp. nachträgliche, jahrelange Haft entgegen dem Gerichtsurteil), muss ich mich da doch wirklich fragen, was für eine Willkür dies denn ist, dass Hirschmann mit einem dreifachen, bewiesenen Sexualdelikt sich keiner  dieser absurden „Therapien“ unterziehen muss, mein Mann hingegen, verurteilt ohne bewiesenes Delikt (Details dazu auf www.ig-ffp.com), bereits 5 Jahre in völliger Freiheit und Beziehung mit mir, wird höchst spekulativ-realitätsfremd nachträglich inhaftiert und soll zu einer „Therapie“ gezwungen werden?!

Wo liegt hier der Unterschied? -Richtig!- Im Vermögen welches Herr Hirschmann hat, mein Mann nicht. Somit war dem Justizvollzug von Anfang an klar: Hirschmann würde sich mit seinen Millionen ohnehin von der „Therapiehaft“ freikaufen, und da die Medien in ihm einen solch willkommenen Fokus gefunden hatten, hätte es dem Psychiatr.-psycholog. Dienst des Justizvollzugs der Stadt Zürich nur ungewolltes Scheinwerferlicht zugebracht, welches ev. noch unerwünschtere Diskussionen zum Thema „Therapie von Straftätern“ mit sich gebracht hätten…

-Wohl darum wurde Hirschmann also diese Folter erspart. Meinem Mann und mir jedoch nicht, obwohl er weder ein „Delikt“ begangen hat, und so oder so bereits 5 Jahre lang in Freiheit in allen Belangen (Arbeit und Ehe mit mir) längst seine „Ungefährlichkeit“ bewiesen hatte!

Sie lebt hoch, die Plutokratie – auch bei uns in der humanen Schweiz mit ihren pseudo-Menschenrechten und ihrem scheinheiligen weisse Weste-Image.

-Nichts zu ändern? „Es ist halt so“?

All diese Geschichten ärgern uns immer wieder, aber wir nehmen sie hin –„es ist halt so“, denken sich viele. Verwunderlich dünkt nur eines: kommt uns, dem Schweizer Volk nach all diesen „Beweisfällen“ noch immer kaum Zweifel an unserem Rechtssystem, resp. ihren Vertretern? Ist das alles denn „gerechtes Recht“ hinter dem wir als Gesellschaft stehen können? Reiche können sich von Anklagen loskaufen, während dies dem gewöhnlichen Bürger nicht möglich ist? Und das ganz „legal“?!

Entspricht das alles dem „demokratischen Gedanken“?                     Vor dem Gesetz ist jeder gleich…?

Das Wunderland der Unmenschlichkeiten;

diese unfreiwillig-öffentlichen Eklate lassen stark ahnen, dass doch einiges in unserer Justiz im Argen liegen muss. Wer tieferen  Einblick ins Strafrecht erhält, betritt ein Wunderland der Unverhältnismässigkeiten und Unmenschlichkeiten und kommt aus dem Staunen nicht so schnell wieder heraus.

Hätten Sie zBsp. gedacht, dass hier bei uns in der Schweiz noch bis Anfang 2007 einfache Diebe verwahrt wurden? Abgesehen von der unbestrittenen Unverhältnismässigkeit dieser Anordnung ist auch die Kostenfrage zu erwähnen (wo wäre sie dies nicht-);

1 Jahr Gefangenschaft für 1 Person kostet je nach Institution (Gefängnis oder Klinik/Hochsicherheitstrakt) zwischen 300-1600.-/Tag), also 150-190’000.- pro Jahr!

Diese Kosten tragen auch die Krankenkassen mit. Vorallem die Forensik (= Psychiatrie in der Justiz) ist eine einzige Geldmaschine für wenige Psychiater wie der Medien-affine Frank Urbaniok in Zürich. Aufgrund schrecklicher Einzelfälle wurde der Ruf  des Volkes nach „absoluter“ Sicherheit immer lauter. Doch, glauben Sie wirklich, absolute Sicherheit ist jemals zu erreichen? Das Leben ist in seiner Gesamtheit ein einziges Risiko, das sollten wir erkennen und akzeptieren.

Es sind Einzelfälle wie „Hauert-Zollikerbergmord“, „Luci“ und einigen anderen Fällen welche jeweils so penetrant durch alle Medien gespielt werden und so die Meinung schüren, unsere Justiz sei zu lasch, zu nachsichtig und zu mild im Urteil. Kuscheljustiz in aller Munde. Kollektiver Schrei nach Verwahrung und drakonischer Strafe ohne Erbarmen.

Dies ist die eine, die öffentlich allgemein-bekannte Seite.

Doch es gibt auch eine andere Seite, eine bisher von den Behörden bewusst verdeckt gehaltene Seite welche jeden Schweizer zutiefst erschrecken würde, hätte er denn Kenntnis davon.

Wer sich mit dieser Seite befasst und Einblick erhält sieht schnell: es gibt auch hier in unserem „humanen“ Land etliche Menschen, die unschuldig, auf höchst fragwürdige Weise oder unbestritten unverhältnismässig lange in Gefängnissen und Kliniken ausharren müssen. Der neueste „Trend“ (und ein sehr clever erdachtes Gebilde!) ist die Forensik, also die „Psychiatrie in der Justiz“.

So absurd es auch klingt masst sie sich an, in der Lage zu sein, mit Sicherheit voraussagen zu können, ob ein Mensch in Zukunft „gefährlich“ sein wird oder nicht (mehr)! Ich bitte Sie- wer würde so einen Unsinn glauben? Glauben Sie an Wahrsagerei? -Nein? Warum zweifelt denn kaum jemand vom Volk an den Forensikern und ihrem anmassenden Anspruch, eine Einschätzung über das Zukunftsverhalten eines anderen Menschen erstellen zu können?

Noch absurder wurde es, als man anfing, Menschen nicht im Gespräch und Zusammenhang seiner Vorgeschichte und seines Umfeldes zu erfassen, sondern ihn mit einem Computertest (sic!) in seinem ganzen Wesen zu beurteilen! Möchten Sie lieber von einem standartisierenden PC-Test in Kreuzchentest-Stil oder von einem realen Menschen, der Sie wahrnimmt, Ihnen zuhört und versucht, Sie zu verstehen beurteilt werden wenn es darum geht, ob Sie ev. jahrelang in eine Klinik kommen oder nicht? -Sie würden den Menschen wählen? Das ist ein wohl weiser Entschluss (wobei auch nur, wenn es sich um einen dazu fähigen Menschen handelte; die Sorte „Urbaniok“ gehört nicht dazu). Die Praxis der heutigen Forensik/Justiz wählt jedoch den Computer.
Dies ist ein Verbrechen am Menschen!

So kommt es, dass Menschen ohne Tat, ohne Vorfälle, ohne irgend einen faktischen Grund plötzlich als „potentiell gefährlich“ bezeichnet werden. Sie glauben, die Abklärungen werden umfangreich, möglichst neutral und höchst kompetent vorgenommen? Lassen Sie sich gesagt sein -das werden sie nicht. Auch ich glaubte das, als Schweizer wächst man doch mit dem festen Glauben an die demokratische, menschenrechts-respektierende Schweiz auf.

Umso erschütternder ist es, wenn man merkt, dass gerade bei uns das Gesetz von Richtern und Verantwortlichen missbraucht und nicht eingehalten wird und dies dann die Betroffenen mit ihrem Leben bezahlen. Das zu sehen ist erschütternd. Durch diese Erfahrung wurde mein gesamtes Denken geändert und meine Ehe zerstört.

 

 

Schweizer Psychiatrieopfer brechen ihr Schweigen

Schrei

 

 

 

 

Aktuelle Geschichten von Schweizer Bürgern;

 

 

Sauber, korrekt und die Menschenrechte achtend, so hält man der Welt die Schweiz vor Augen – und selbst uns Schweizern wird dieses Bild vorgetäuscht.

Doch die Fassaden brökeln überall – wenn man nur hinsehen will.
Immer mehr Betroffene wagen es mit grossem Mut, ihre unglaublichen Geschichten an die Öffentlichkeit zu bringen, die ihnen durch Willkür, Fehlurteile oder rechtswidriger Handlungen durch Schweizer Behörden widerfahren sind.

„Justizopfer“ sind sie alle. Menschen, die durch Behörden massive, unsinnige und menschenverachtende Eingriffe in ihre Leben erfahren haben. Ihre Leben wurden dadurch zerstört. Meist brauchen sie Jahrzehnte, bis sie sich wieder in ein normales Leben zurückgekämpft haben. Viele schaffen es nie und zerbrechen für immer.

Aus sogenannter „Hilfe“ entstehen Tragödien für welche die „vermeintlich“ Verantwortlichen keinerlei Verantwortung übernehmen. Fehlleiten, wegschauen und ignorieren ist für sie Tagesgeschäft. Das (Justiz-)System stützt sie, es manifestiert ihre Handlungen. Es gilt, die zahlreichen Verbrechen welche durch Richter, Polizisten, Staatsangestellte, Psychiater an Bürgern verübt werden, ans Licht zu bringen. Nur so können schlussendlich jene zur Rechenschaft gezogen werden, die sich bisher hinter dem System versteckten.

Die folgenden Videos wurden von dem Videologen Volker Hoffmann im Jahre 2015 gedreht.

 

Niels Gebraad

Folter in einer Schweizer Psychiatrie?
Zwangspatient Niels packt aus

 


 

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Forensische Psychiatrie ist ein Irrsinn!
Die mutige Psychiaterin Dr.Regina Möckli erzählt

 


 

Daniela

„Hilfe“ durch 42 Elektroschocks?
Zwangspatientin Daniela packt aus

Offener Brief an die Zürcher Justiz; Fall Mansour

blogbild

Guten Tag Frau K., (Angestellte Rechnungswesen Zürcher Gerichte)

in Ihrer Funktion als Rechnungsstellerin für (zuweilen fragwürdige) Leistungen und Entscheide des Verwaltungsgerichtes Zürich -welches ja wie Sie sicherlich informiert sind eine eingetragene Firma ist (hier der Link zum Eintrag) sandten Sie mir kürzlich eine Rechnung von 1718.- sowie eine weitere Rechnung von über 1200.- um von mir für den Entscheid, dass mein langjähriger Ehemann -der Mensch, mit dem ich seit Jahren mein Leben verbrachte, bis er 2009 rechtswidrig durch Richterwillkür aus prophilaktischem Selbstschutz desselbigen ohne Vorkommnisse INHAFTIERT wurde und folgend 3 1/2Jahre (sic!) trotz meiner täglicher Bemühungen auf allen Ebenen auch inhaftiert blieb – oder kurz ausgedrückt:
3 1/2Jahre unschuldig in Haft war da niemand mehr die Verantwortung für diesen Menschenrechtsskandal übernehmen wollte-, zu fordern.
Obwohl es aufgrund des Unrechtes welches man durch die sogenannte „Justiz“ in das Leben meines Mannes und mir brachte eher angezeigt wäre, dass die Justiz UNS bezahlt anstatt weiter Geld zu verlangen (trotz Bundesgerichtsentscheid und Entlassung wurde unsere Schadensersatzforderung von über 200’000.- für die ungerechtfertigten Jahre Lebensraub in Haft mit einer fadenscheinigen Begründungen abgelehnt, da unser damaliger Anwalt Beat Wieduwilt einen Fehler anfangs der Inhaftierung machte und man uns diese aufgrund dessen folgend als „akzeptiert“ andichtete), habe ich, wie mir durchaus bewusst ist, keine Wahl, als auch diese völlig unangebrachten Forderungen des Staates Schweiz noch zu bezahlen.

80’000.- private Anwaltskosten für grobe Justizwillkür von Gerichtspräsident Kurt Balmer-

Anmerken möchte ich für Sie persönlich noch (da Sie anzunehmenderweise neben Systemangestellter auch selbstdenkender Mensch mit gesundem Menschenverstand sind):

seit der Inhaftierung im Dez.2009 als sich mein Mann freiwillig auf einen Anruf bei der Stadtpolizei Zürich (Polizist Cyril Meyer) meldete und seither ohne, dass wir uns als Ehepaar darauf vorbereiten oder wenigstens voneinander verabschieden konnten, inhaftiert wurde, habe ich ca. 80’000.- von meinem privaten Geld an die Justiz und Anwälte für diese Schweinerei bezahlt.

(Und noch eine kleine Klammer: mein Mann hätte Anrecht auf unentgeltliche Rechtsvertretung gehabt, welche man ihm jedoch mit der „Begründung“ verweigerte, sein Anliegen auf Freilassung sei „aussichtslos“ (sic).

Drei Jahre rechtswidrige Haft um „freiwillige Therapie“ (ohne bewiesene Tat) durchzudrücken-

Es interessierte 3 Jahre später leider auch hier niemanden, dass schlussendlich das Bundesgericht erklärte, die Inhaftierung sei nicht nachvollziehbar gewesen und auch nicht, dass man -3 Jahre später- DIE THERAPIEHAFT AUFHOB, OHNE, DASS EINE THERAPIE JEMALS BEGONNEN HÄTTE…
-Sprich, so „aussichtslos“ wäre das Anliegen auf Freilassung also doch nicht gewesen, demnach auch die unentgeltliche Rechtsvertretung hätte gewährleistet müssen –

Androhung von Zwangsmedikation zur Herstellung einer „gewissen Therapiebereitschaft“-

Während dieser Zeit scheute die Zürcher Justiz auch nicht davor, meinem Mann direkt mit Zwangsmedikation zu drohen um eine „gewisse Therapiebereitschaft“ herzustellen… Fühlen Sie sich bei solchen Dingen nicht auch an vergangene Zeiten unseres Nachbarlandes Deutschland erinnert? Man drohte uns tatsächlich, meinen Mann an ein Bett zu fesseln und ihm gegen seinen Willen bewusstseinsverändernde Medikamente in seine Venen zu spritzen!! So geschehen hier in unserer doch immer so scheinheilig menschenrechts-achtend propagandierten Schweiz. Beschämend, finden Sie nicht?

Mit solchen „Details“ befasst sich die Zürcher-Justiz aber nicht. Irgendwie kann am Ende nach Gesetz alles zurechtgerückt -oder verbal zurechtgehämmert und geprügelt werden… Da wird auch schon mal ein jahrelanger fester Wohnsitz eines Menschen „ausgeklammert“ um seine Deportation mit Fesselung und vorangehender Gewaltanwendung seitens der Polizei (im Verhältnis 1:4 oder mehr) durchzubringen. Die Schweizer Justiz ist tatsächlich eine Wundertüte der (brutalen) Ideen wenn es um „Wegfindungen“ geht.

Was ich zu dieser neuen Rechnung demnach nun sagen würde, können Sie sich also denken. – Sie ist ein Hohn.

Anstatt Freilassung nach 3 Jahren rechtswidriger Folterhaft folgte Ausschaffungshaft-

Gerne informiere ich Sie auch noch kurz über den Höhepunkt dieses CH-Justizskandales den mein Mann und ich mit unserer wertvollen Lebenszeit nach der Ausweisung bezahlen mussten/müssen:

anstatt meinen Mann bei der Entlassung aus dem Gefängnis Pöschwies endlich in unser nach wie vor bestehendes Zuhause in Zürich zu entlassen  (so wie man uns dies im persönlichen Gespräch noch wenige Tage zuvor versprach; Zitat von ex-Gefängnisdirektor Ueli Graf hierzu in den Akten: „…unser System hat sich im Falle Mansour ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“, sodass wir uns gemeinsam von den langjährigen PSYCHISCHEN FOLTERUNGEN die wir durch die Justiz/PPD  und deren diversen Rechtsbrüchen (leicht beweisbar, aber das interessiert nicht, wenn es etwas zu „verwischen“ gibt gell), erlitten haben hätten erholen können, wurde er -schwer lungenkrank unter ärztlich bestätigter Todesgefahr von Migrationsamtsarzt Dr.Daniel Weill, Bern- brutal per Sonderflug nach Libanon, einem Land im Kriegszustand deportiert.

Ablauf einer brutalen Zwangsausschaffung aus der Schweiz

Falls Sie die Details zu dieser Ausweisung im Hergang interessieren, hier die Details dazu (für starke Nerven):

https://dudeweblog.wordpress.com/2014/05/02/die-wahrheit-uber-eine-verlogene-schweiz-schockierender-erlebnisbericht-zur-brutalen-zwangsausschaffung-von-hassan-mansour/

Warum ich mir die Mühe mache, Ihnen das alles mitzuteilen: nicht etwa in der Hoffnung, dass sich für unsere Lage dadurch etwas ändert, auch nicht, weil ich etwa Mitleid oder ein paar gute Worte von Ihnen erwarte, sondern, da es Ihnen als Mensch ev. etwas Anstoss gibt zu hinterfragen, an welcher Stelle, in welchem System Sie tatsächlich arbeiten. Sinn einer solchen Stelle kann es ja nicht sein, ohnehin bereits schwer geschädigte Schweizer noch mehr auf solche Art und Weise weiter dazu zu zwingen, ihre Peiniger mit solchen Summen zu entlöhnen – oder nicht?

  • Wären SIE betroffen, Ihr Leben, Ihre Kinder, Ihre Ehe, Ihre Familie, was würden SIE denken?

Und seien Sie unbesorgt, ich erwarte keinerlei Reaktion auf meine Zeilen von Ihnen. Ignoranz bin ich durch die Justiz seit 2009 gewohnt. Man nennt dies dann jeweils „Effizienz“, obwohl genau dies eines der Grundübel unseres Justizsystems ist: alles wird über Jahre einzig in Akten abgehandelt und von Stelle zu Stelle geschoben, ohne, dass man als Betroffener überhaupt Gelegenheit erhält, sich im direkten, persönlichen Gespräch zu erklären und Sachverhalte zu berichtigen die sich dann -falsch notiert- verheerend auswirken.

Während 3 Jahren wurden mein Mann und ich nie befragt obwohl wir uns täglich bemühten-

Meinen Mann und mich hat man während mehr als 3 Jahren nie befragt… Hätte man es getan, wäre mein Mann niemals unschuldig -aufgrund falschen Annahmen der PPD-Mitarbeiter- in Haft gekommen, wir wären nun in unserem gemeinsamen Zuhause in Zürich und Sie hätten diesen Brief nie bekommen-

Lange Rede kurzer Sinn:

aufgrund meiner Lage derzeit weder Festanstellung noch irgendwelche finanzielle Unterstützung von einem Amt oder privater Seite her zu haben, bin ich gezwungen, die Forderung per Ratenzahlung anzugehen.

Zu Ihrer Rechnung erhielt ich zusätzlich auch noch eine weitere in Höhe von über 1000.- (ebenfalls Gericht ZH) welche ich auch zu zahlen genötigt werde. Ebenso habe ich noch ausstehende Anwaltskosten welche ich zurzeit begleichen muss. Ich hoffe darum sehr auf Ihr Entgegenkommen, die Ratenzahlung zu 20.- pro Monat im Moment zu akzeptieren und mir dafür Einzahlungsscheine zukommen zu lassen.

Ich grüsse Sie,

Marion Mansour

www.der-fall-mansour.webnode.com
Nachtrag: Ratenzahlung wurde bewilligt-

Rechnung 1 001

Ich weiss, was Du im Krieg getan hast; über mein unfreiwilliges Leben im Libanon (Teil 2)

Detonierte Autobombe in unserer nächsten Nähe in Beirut, August 2013, Foto von unserem Balkon gemacht. In diese tägliche Lebensgefahr schickte uns das Zürcher Migrationsamt und findet das "verhältnismässig"-

Der Titel dieses Berichtes ist mir kürzlich auf dem Rückweg vom Einkaufszentrum „le Mall“ – in seiner Grösse das Zürcher „Glattzentrum“ weit übertreffend – eingefallen. (Das Bild oben zeigt eine detonierte Autobombe, fotografiert von unserem Balkon aus. -In diese Zustände haben uns die Zürcher Justiz und Migrationsamt gebracht und bezeichnen dies als „verhältnimässig“-)

In Teil 1 habe ich über die libanesische Mentalität, die Rolle der Frau im Libanon und „erstaunliche Gesetze“ berichtet.


Kopftuchzwang?

Von meinen Freunden und Bekannten wurde ich oft gefragt, ob ich hier ein Kopftuch trage. Nein, das tue ich nicht, es besteht dazu keine Notwendigkeit (wobei es auch hier so ist, dass gewisse Religionen dies durchaus als Notwendigkeit sehen). Ich tat es nur bei zwei Gelegenheiten; zum einen bei der Beerdigung eines Familienmitgliedes, welche in einem eher konservativen Rahmen in Südlibanon (Hochburg von Hisbollah) stattfand, sodass ich es angebracht fand, als einzige Ausländerin nicht unnötig aufzufallen (was denn auch sehr geschätzt wurde), die zweite Gelegenheit war der Besuch bei einem Richter (in seinem Privathaus).

Haifa Whebe -eine der beliebtesten libanesischen Popsängerinnen- trägt weder Kopftuch noch sonst zuviel

Haifa Whebe -eine der beliebtesten libanesischen Popsängerinnen- trägt weder Kopftuch noch sonst zuviel

Ich wundere mich noch immer, wie Frauen mit langen Haaren, langer Kleidung (meist dazu noch Baumwolle und hauteng) und einem Kopftuch die oft unerträglichen Temperaturen von ca. 33-38 Grad mit Luftfeuchtigkeit von ca. 70% (!)  aushalten. Dass die Hitze mit solchen Kleidern erträglicher sei ist eine absurde Ausrede wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Nun, wer keine Wahl hat, hat auch hier  die Qual.

Die Frau wird zwar geschätzt (ich spreche vorallem vom Umfeld, in welchem ich mich hier bewege, d.h. in vorwiegend schiitischer Glaubensrichtung), aber nur solange sie sich an die Grundsätze hält, die ihr die Gesellschaft vorgibt. So ist es zBsp. durchaus nicht üblich, als Frau Männer im Freundeskreis zu haben. Aufgefallen ist mir auch, dass man abends zu später Stunde keine Frauen mehr in den Strassencafes oder an den improvisierten Sitzecken (Plastikstühle und Tisch) überall in den Strassen sieht. Männer in Scharen, von Frauen keine Spur. Es gibt nicht einmal „Frauencafes“, nein, die Frau gehört einfach nach Hause wenn es dunkel wird im Libanon. Punkt.

Ist im Libanon ein autonomes Leben als Frau möglich?

Libanon hat den Ruf, das liberalste Land im arabischen Raum zu sein. Das mag –verglichen mit den Rechten der Frauen in anderen arabischen Ländern wie zBsp. Afghanistan oder Dubai- so sein, Frauen dürfen hier wie gesagt Autofahren (auch ohne Führerschein, Männer nebenbei auch), das gehört zu einem Punkt in der Öffentlichkeit, wo die Libanesen nicht derart vom Staat eingschränkt sind, wie ich dies in der Schweiz als Schweizerin erlebe; die Staatskontrolle über den Schweizer Bürger ist hier ja bereits so ausgeartet, dass eine Frau die sich haltend am Rotlicht kurz ihre Lippen nachschminkt dafür eine Busse bekommt – ziemlich krankhaft, nicht? Im Libanon kann man sich die Lippen ohne Probleme auch WÄHREND der Fahrt und wenn nötig auch WÄHREND dem Parkieren schminken – ohne Busse.

Weiterlesen

Ich weiss, was Du im Krieg getan hast; mein unfreiwilliges Leben in Libanon (Teil 1)

Schieh Building

Der Titel dieses Berichtes ist mir kürzlich auf dem Rückweg vom Einkaufszentrum „le Mall“ – in seiner Grösse das Zürcher Glattzentrum weit übertreffend- eingefallen (dazu weiter unten).

Le Mall 2

„Le Mall“ – eines der grössten Einkaufzentren Beirut; hier in Weihnachtsdekoration 2013

Das Publikum in den in Beirut zahlreich vorhandenen grossen, neuen, modernen Einkaufszentren ist ein vorwiegend modernes, sprich Teenager, sowie auch eher junge Paare und am Wochenende viele Familien, welche es sich in der grossen „Restaurant-Lounge“ –meist bei Mac-Donaldsburgern und Pommes-frites mit Pepsi (Cola gibt’s in Libanon kaum) gutgehen lassen. Obwohl die typisch-libanesische Küche grundsätzlich sehr gesund ist, interessiert es die meisten Libanesen kaum, ob sie sich gesund oder nicht gesund ernähren. Wie in einigen anderen Bereichen fehlt auch hier oft noch die grundlegende Information. Man isst, wenn Mutter kocht traditionell, und sonst gerne auch mal Hamburger.

 

Der Libanese – ein Individualist?

Anfangs schien es mir, dass der Libanese ein sehr individueller Mensch sei, der auffallen und aussergewöhnlich sein will. Doch der erste Eindruck täuschte. Mittlerweile ist mir klar, „der Libanese“ will NICHT auffallen (höchstens Männer in gewissen Grenzen mit Kleidung), sondern man macht alles so, wie „man“ es halt macht, so, wie es auch die anderen tun. So geht man zum Beispiel nicht ins Ausland in die Ferien, sondern jedes Wochenende zu den Eltern oder Verwandten in den Süden oder Norden. Fast jede libanesische Familie welche in Beirut wohnt, hat noch ein Zweithaus irgendwo ausserhalb Beiruts. Dort erholt man sich dann vom Verkehr und Lärm in Beirut. So sieht man sich in einer sehr grossen Masse von Autos am Freitag Nachmittag weg von Beirut, und Dasselbe wiederholt sich jeweils am Sonntag Nachmittag, wenn alle wieder gleichzeitig zurückkehren. Es empfiehlt sich, dass die Erholung dazwischen sehr intensiv ist, denn das Autofahren an sich ist in Libanon einer der grössten Stressfaktoren, ohne Zweifel. Das Chaos ist grotesk, die Hitze von oft über 35 Grad mit über 70% Luftfeuchtigkeit erdrückend.

Verkehr in Libanon ist ein eigenes Kapitel wert. Mehr dazu später.

Kurz zurück zum Titel dieses Textes: es fiel mir sehr schnell auf, dass Libanesen zwei Dinge meist sofort bei der ersten Bekanntmachung fragen; nämlich „haben Sie Kinder?“ und „von welcher Familie stammen Sie?“. Als Gegenstück zur Verabschiedung (allerdings nur unter Familie oder Freunden) folgt dann oft das freundliche „Baddak schi?“ (Möchtest Du noch was?)

Warum ist es so wichtig und interessant für Ansässige, nach der Familie des anderen zu fragen?

Dies hat offenbar mit dem Krieg zu tun. Beirut ist eine Millionenstadt. Die genaue Einwohnerzahl bleibt eine Schätzung da es bis heute keine Volkszählung gibt. Zudem leben gerade seit dem neuen Syrienkrieg etliche (die Angabe über eine Million scheint mir plausibel) syrische Flüchtlinge, ganze Familien ohne Aufenthaltsbewilligung in Libanon. Die Regierung duldet dies bis zu einem gewissen Grad aus Verständnis, denn Krieg hat man hier jahrzehntelang selbst erlebt und weiss, was das bedeutet.

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Gebäude mitten in Beirut – Die Spuren des Krieges sind auch heute noch überall sichtbar.

Und obwohl hier Millionen Menschen zusammen wohnen, trifft man immer wieder auf bekannte Gesichter, auch wenn man neu ist. Das gibt es natürlich auch in Zürich, aber im Vergleich zur Masse hier ist dieses wiederholte Aufeinandertreffen schon erstaunlich. So kam es mehr als einmal vor, dass wir DENSELBEN Taxifahrer wenige Tage nach der ersten gemeinsamen Fahrt wieder antrafen, an einem völlig anderen Ort der Stadt. Nun muss man noch wissen, dass es in Beirut tatsächlich an die 30.000 Taxis gibt, da als Fortbewegungsmittel sonst weder Tram noch Bus zur Verfügung stehen (die Stadt ist hügelig). So ist das wiederholte Zusammentreffen mit einem bestimmten Taxifahrer also in der Tat eine erstaunliche Sache.

Die Familien in Libanon sind gross, die Bezeichnung „Clans“ ist durchaus zutreffend. Die 5 grössten Familien kennt jeder, (das Geschlecht der Familie meines Mannes „Mansour“ gehört dazu). Diese Tatsache bringt es mit sich, dass jede Familie Mitglieder hat, welche im Libanonkrieg (1975 – 1990) aktiv gewesen sind. Wie gesagt, ist es durch das enorm engmaschige Sozialnetz der Libanesen kaum möglich, anonym zu bleiben. Das war es auch im Krieg nicht. Daher die häufige Frage, aus welcher Familie man stamme. So weiss der Libanese jeweils sofort, mit welcher Art Mensch er es ungefähr zu tun hat, sprich, ob es eine gewalttätige, oder ehemals reiche und durch den Krieg zerstörte, ect. Familie ist, und ob man im Krieg allenfalls befeindet war mit der Familie des Gegenübers.

Die Rolle der Frau im Libanon und „erstaunliche“ Gesetze:

Es ist vorab zu sagen, dass der Libanon von etlichen Religionsgruppen bewohnt wird, schon von daher ist die Rolle der Frau im Libanon nicht überall dieselbe. So ganz habe ich auch bis jetzt einige Dingen noch immer nicht wirklich durchschaut. Es kann zBsp. sein, dass die Frau an einem Ort kaum das Recht hat zu sprechen oder nicht bei männlichen Besuchern sitzen darf, an einem anderen Ort dies wiederum normal ist. Etwas schockierend finde ich als Schweizerin den Umstand, dass eine Frau, wenn sie geschieden wird, wieder zurück zu ihren Eltern ziehen muss – egal, wie alt sie sein mag. Als unverheiratete Frau alleine zu wohnen gilt als „unseriös“. Vor der Heirat zusammenzuleben ist auch heute noch ein Unding. Geschiedene Männer dürfen jedoch alleine wohnen. Sie sind nach libanesischer Meinung in diesem Fall offenbar weniger „unseriös“-

Für europäische Verhältnisse schockierend auch Gesetze wie das Folgende: um sich vor der Gefängnisstrafe zu retten, kann ein Vergewaltiger der Frau, die er vergewaltigt hat anbieten, sie zu heiraten (sic)! So einfach geht das. Auch dies eine der aktuellen, tragischen Tatsachen in Libanon.

Ebenso unglaublich: Motorrad (auch Vespa ect.) zu fahren ist Frauen in Libanon zwar nicht gesetzlich verboten, aber eben doch nicht erlaubt. Sozial geht das nicht, so sagte man mir von verschiedensten Seiten als ich mich darüber erkundigte. „Warum genau?“ wollte ich wissen und bekam zur Antwort, dass es das einfach nicht gäbe, eine Frau die Motorrad fährt. Und wenn sie es doch tun würde, wäre ein Unfall und grosse Unruhe quasi vorprogrammiert, da die vielen Motorrad fahrenden Jungs sich an ihre Fersen heften würden usw. Ausserdem: was würden denn die Nachbarn sagen… (Eine enorm wichtige Frage für fast alle Libanesen). Autofahren hingegen ist jedoch geduldet. Üblich nb auch, dass Frau bei Mann hinten auf dem Motorrad mitfährt. Nur halt vorne und vorallem alleine nicht. Ist ja auch eine gaanz andere Sache…

Weiter „erstaunlich“ fand ich das noch aktuell bestehende Recht, dass ein Mann bis zu vier (sic!) Frauen heiraten darf. Er muss einzig gewährleisten, dass jede Frau dieselben Güter, sprich im selben Standard lebt. Unnötig zu erwähnen, dass für Frauen kein Recht besteht, vier Männer zu heiraten. Immerhin, es wurde mir von verschiedenen Personen gesagt, dass von diesem Gesetz nur noch relativ selten Gebrauch gemacht wird. Ach ja, zu diesem Thema abschliessend noch dies: die Frau hat kein Recht, die Scheidung zu verlangen. Wenn der Mann nicht will, hat sie schlicht und einfach grosses Pech gehabt. In ganz tragischen Fällen kann es jedoch sein, dass die Familie der Frau allenfalls mit viel Mühe (und anderen konkreten Druckmitteln) am Ende erwirken kann, dass der Mann schlussendlich einwilligt. Wenn nicht, bleibt der Frau einzig, ihren Mann umzubringen. Auch dies ein Delikt, das nicht so sehr selten vorkommt.

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Justizwillkür Schweiz – Arzt zerstört Existenz eines Schweizers

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Im Gespräch mit dem Betroffenen erkannte ich viele Muster wieder, welche sich durch etliche „Fälle“ ziehen: ein Richter, Arzt, Psychiater oder Polizist fällt einen Entscheid ohne die gesamten Lebensumstände des Betroffenen zu kennen. Für diesen sind die Folgend dieses Entscheides dann oftmals -wie in diesem exemplarischen Fall- lebenszerstörend über Jahre hinweg.
Mich hat diese Geschichte schockiert und betroffen gemacht. Darum möchte ich ihn hier auf meinem Blog weiterverbreiten.

Marion Mansour

 

Wie ein Arzt Leben und Existenz eines Schweizers durch seinen willkürlichen Entscheid zerstört:

Peter (Name geändert) fuhr im September 2012 zum Flughafen Zürich Kloten um seine Frau abzuholen. Er staunte über den langen Stau am Flughafen. Nach einiger Zeit sah er, dass die Polizei die Fahrzeuge nur vereinzelt passieren liess und so den Stau verursachte. Peter fuhr ein relativ altes Fahrzeug, als er endlich an der Reihe war um die „Dosierungsstelle“ zu passieren, wurde er von einer sehr jungen Polizistin angehalten (Peter meinte später, dass sie aufgrund Ihrer unsicheren Verhaltens vermutlich eine Aspirantin war).

Peter wurde gebeten zur Seite zu fahren, dort musste er aussteigen, dabei bemerkte die Polizistin den aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, hinkenden Gang von Peter, kurz darauf kam der jungen Polizistin ein Kollege zu Hilfe. Als der Polizist den hinkenden Gang von Peter bemerkte, meinte dieser, dass er so doch nicht fahrtauglich sei. Peter erwiderte, dass dies doch keinen Einfluss auf seine Fahrtüchtigkeit hätte, dann sagte der Polizist, dass er so doch nicht kuppeln könne worauf Peter antwortet, dass es sich um ein automatisches Getriebe handle.
Dann meinte der Polizist, dass er die Verantwortung nicht übernehmen könne ihn so weiter fahren zu lassen. Peter entgegnete, dass er bereits seit über 30 Jahren mit immer wiederkehrenden Bandscheibenvorfällen fahren würde und in diesem Zustand sogar erfolgreich Motorrad-Rennen gefahren wäre. Der Polizist beharrte auf seiner abstrusen Meinung und sagte, dass die Presse doch nur darauf warten würde, dass jemand wie Peter, der kurz vorher von der Polizei angehalten worden ist, einen Unfall verursachen würde. (Es geht also nicht um Verkehrssicherheit, sondern um Angst vor der Presse). Peter sagte wahrheitsgetreu, dass er so schon oft in die Kontrolle kam, doch dies glaubte ihm der Polizist nicht.

Polizist unterlässt wichtige Informierung;

Der Polizist versuchte dann den Arzt von Peter zu erreichen, da es Samstag war, konnte dieser leider nicht erreicht werden. Der Polizist sagte daraufhin zu Peter: “der schnellste Weg wie Sie wieder fahren können ist, wenn Sie sich jetzt gleich von unserem Polizeiarzt untersuchen lassen, sind Sie damit einverstanden?” Da Peter ja wusste, dass er nichts Falsches getan hatte und er in seinem Schmerzzustand absolut fahrtauglich war, sagte er natürlich sofort zu. Der Polizist klärte Peter aber nicht darüber auf, was eine Untersuchung beim Polizeiarzt für ihn tatsächlich bedeuten würde, dass war ein unentschuldbares und geradezu fahrlässiges Verhalten.
Bei der Fachstelle für Polizeiärztliche Untersuchungen angekommen, sprach die Polizeiärztin ganz leise mit dem Polizisten, Peter konnte ganz klar hören wie sie dem Polizisten deutlich sagte (Zitat): “aber Blut abnehmen muss ich ihm doch trotzdem”. Daraufhin machte der Polizist eine trübe Miene und runzelte die Stirn. Der Grund dafür erfuhr Peter erst später, denn auf den Polizisten wartete nun viel Schreibaufwand welchen dieser, mehr als offensichtlich, lieber nicht gemacht hätte.
Weitaus tragischer waren die Konsequenzen jedoch für Peter, denn für diesen bedeutete es den sofortigen präventiven Führerscheinentzug. Hätte der Polizist, so wie es sich gehört und auch vorgeschrieben wäre, Peter zuvor über die Konsequenzen informiert, hätte dieser das Auto stehen natürlich stehen lassen und es später von seiner Frau nach Hause fahren lassen.
Nun dauerte es bis zum November bevor überhaupt etwas geschah. Da Peter aufgrund seiner Bandscheibenschädigung seit 19 Jahren starke Schmerzmittel einnehmen muss, wurden diese Medikamente natürlich im Blut festgestellt. Als Konsequenz verordnete die Polizei eine Untersuchung beim Rechtsmedizinischen Institut zur weiteren Abklärung. Bis zur Untersuchung und der dortigen Entscheidung bleibe der nationale und internationale Führerschein eingezogen. Es war nun keine Entscheidung mehr des behandelnden Arztes von Peter sondern eine „Staatssache“, doch es kam noch viel schlimmer.

Existenz wegen willkürlichem Fahrausweisentzug zerstört

Da Peter zu jenen Menschen gehört, für welche der Führerschein Existenz-entscheidend ist, waren die Folgen katastrophal. Er musste seine Selbständigkeit aufgeben und verlor auch seine Teilzeitstelle. Peter war ein halbes Jahr zuvor gezwungen seine alte Firma auflösen und war, weil er als ehemaliger selbständiger keine Stelle finden konnte, gerade im Aufbau einer neu gegründeten Firma, deshalb konnte er den Ausfall auch nicht mit der vorhandenen Infrastruktur auffangen. Peter verlor innerhalb eines halben Jahres seine gesamte Existenzgrundlage. Da Peter bereits seit 18 Jahren selbständig ist, hat er keine Arbeitslosen Versicherung und noch nicht einmal ein BVG. Ausserdem musste er nun die Firma welche sich erst im Aufbau befand auch wieder auflösen, doch wie ohne einen Cent in der Tasche, in der Schweiz ist ja nicht einmal die Entsorgung umsonst. Peter wusste nicht wohin mit der noch vorhandenen Infrastruktur und ein Käufer liess sich auch nicht finden. Schliesslich landete ein Grossteil der Infrastruktur, kostenpflichtig im Müll.
Die ganze Situation führte auch zu einer grossen Ehekrise. Keine Arbeit, kein Einkommen, kein Geld und Ehe am Ende. Peter geriet in ein grosses Tief. Bei einem Arztbesuch meinte dieser, dass eine Behandlung in einer Burnoutklinik für Peter nun das richtig sei. Peter sagte schliesslich nach einigem Hin und Her zu. Das dies sein grösster Fehler war, konnte er zu jenem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Das Einverständnis dazu gab Peter auch, weil die Schwiegereltern aus der Ukraine zu Besuch kamen und Peter gegenüber, aufgrund der gesamten Situation (auch mit ihrer Tochter), absolut kein Verständnis für Peter hatten.

Erstgespräch in Klinik erst nach zwei Wochen-

In der Klinik dauerte es über 2 Wochen bevor Peter ENDLICH ein Erstgespräch hatte. Dort wurde dann gar nicht auf die Situation von Peter eingegangen, stattdessen fanden lediglich Gespräche über die Medikamente statt. Schliesslich war das Hauptproblem ja der Ausweisentzug welcher zu den weiteren Problemen und somit zu seiner schlechten Verfassung führte. In der Klinik herrschte das absolute Chaos und Peter hatte in der gesamten Zeit nicht ein einziges richtiges Therapiegespräch, zumindest keines welches über 10 Minuten dauerte, dabei ging es meist um die Verträglichkeit der Medikamente aber nie um seine Verfassung. Es wurde fast täglich beteuert, dass es hier sonst nicht so schlimm zu und her gehen würde und leider immer nur ausgerechnet bei Peter alles schief laufen würde und er ein wirklich „armer Tropf“ sei. Toll, das nützte Peter gar nichts und er war oft recht aufgebracht, was natürlich zu seinen Ungunsten von den Pflegern notiert wurde, obwohl die ihm mündlich alle bestätigten, dass hier “das totale Chaos” herrsche. Nach vier Wochen meinte der Psychiater, dass Peter hier am falschen Ort sei und er besser nach Hause in seine gewohnte Umgebung zurückkehren würde. Peter verliess das IPW und übergab dem Abteilungsbüro eine schriftliche Anweisung, dass keine Auskünfte über ihn gegenüber niemandem, auch keine anderen Ärzte abgegeben werde dürfe. Es ist natürlich bezeichnend, dass später behauptet wurde, so ein Schreiben existiere nicht und sei auch nie übergeben worden.

Von Polizei angeordnete Untersuchung muss selbst -im Voraus- bezahlt werden;

Im März 2013 konnte Peter endlich die Fr. 1200.- leihen, welche er dem rechtsmedizinischen Institut zum Voraus für die Untersuchung beim Rechtsmedizinischen Institut bezahlen musste. Im April bekam er dann endlich den Termin. Das ganze war eine reine Alibiübung, es gab lediglich 2 kleine Reaktionstests und Urin, Blut und Haare wurden entnommen. Auf die Frage, ob er denn einen Fahrtauglichkeitstest absolvieren dürfe, verneinte Dr. Christian Müller mit der Argumentation, dass er hier durchaus auch ohne einen praktischen Test fähig wäre, zu beurteilen ob Peter fahrtauglich sei oder nicht. Auf die Frage, ob es denn nicht wenigsten eine wirkliche Untersuchung geben würde, sagte Dr. Christian Müller, dass dies nicht nötig sei und er ihm eine teure Untersuchung ersparen wolle. Wohl ein Witz wenn er schon jetzt Fr. 1200.- für diese „Nichtuntersuchung“ bezahlen musste.

Es dauerte über zwei Monate, bis Peter mitgeteilt wurde, dass er trotz der bestandenen Tests, aufgrund des Schmerzmittels nicht fahrfähig sei. Peter rief an und wollte eine wirkliche Untersuchung und ein Praxistest, schliesslich muss er das Medikament bereits seit 19 Jahren einnehmen. Dr. Christian Müller verweigerte alles mit der Begründung, dass er lediglich 19 Jahre lang Glück hatte und es bei ihm auch gar nicht darum gehe, ob er denn wirklich fahrtauglich sei oder nicht. Auf die Frage wie man denn fahrunfähig Internationale Rennen gewinnen könne reagierte der Arzt so: „das werde ich nicht kommentieren“.

Als Peter nach zwei weiteren Monaten endlich den Bericht erhielt, stellte sich heraus, dass sich das IPW nicht an Peters Anweisung hielt, stattdessen einen teilweise unwahren und sehr subjektiven Bericht über Peters Aufenthalt geschrieben hatte. Der Bericht des Hausarztes war auch nicht hilfreich, dieser schrieb: „Ich bin kein Spezialist für den Strassenverkehr, mit Herrn H. habe ich nie über die Fahrtauglichkeit gesprochen, hätten wir es getan, hätte ich ihm gesagt, dass er dies selber wissen müsse“.

Durch unsinnigen Entscheid alles verloren-

Mittlerweile hatte Peter wirklich alles verloren: Job, Selbständigkeit, Freunde, Geld, soziale Kontakte (er kann sich aufgrund der Schmerzen ohne Auto kaum aus dem Haus bewegen) und die Ehe besteht nur noch auf dem Papier. Bei einem erneuten Bandscheibenvorfall wandte sich Peter an den leitenden Arzt vom Spital Bülach. Dort fand eine interdisziplinäre Untersuchung bei 5 Spezialisten statt. Aufgrund dieses Gutachtens schickte der leitende Oberarzt vom Spital Bülach dem Rechtsmedizinischen Institut sofort einen Brief, wo er darauf hinwies, dass aufgrund des Medikamentes welches Peter einnimmt kein Grund bestehen würde, dass Peter fahruntauglich sei und dies sogar mit klinischen Studien bewiesen sei. Er schrieb ausserdem, dass er sogar die Verantwortung dafür übernehmen würde. Dr. Christian Müller vom Rechtsmedizinischen Institut hielt es nicht einmal für nötig mit dem leitenden Arzt vom Spital Bülach Kontakt aufzunehmen, stattdessen verhöhnte er diesen Top Spezialisten und schrieb, dass er Peter keinen Gefallen damit tun würde, die Medikation neu einzustellen und er sich bitte nicht in seine Angelegenheiten einmischen solle, Dr. Christian Müller sowie seine Vorgesetzte Dr. Munira Haag-Dawoud schrieben an die Spezialisten vom Spital Bülach, Zitat: „zeugt von mangelnder Kenntnis in Bezug auf die Einschränkung auf die Fahreignung“. Die Interdisziplinäre Untersuchung bei 6 Spezialisten wurde einfach in den Wind geschossen.

Selbst Strassenverkehrsamt versteht Führerscheinentzug nicht-

Nicht einmal auf das Unverständnis vom Strassenverkehrsamt des Kanton Zürich, welches keine vernünftigen Grund sah, weshalb in diesem Fall der Führerschein nicht wieder erteilt werden sollte, wurde eingegangen. Argumentiert wurde immer gleich. Alle hätten keine Ahnung wie sich so ein Medikament auf den Strassenverkehr auswirken könne, dies obwohl es Wissenschaftliche Berichte und BEWEISE gibt welche das Gegenteil belegen (wurden Dr. Müller auch zugestellt).
In der mündlichen Aussprache bestätigten: der leitende Arzt vom Spital Bülach, die Staatsanwältin und der Anwalt von Peter, dass dies nichts mehr mit einer objektiven Beurteilung zu tun hätte und ein rein persönlicher Affront gegenüber von Peter sei. Die Staatsanwältin sagte sogar, dass es unerhört sei, dass Peter die praktische Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit verwehrt werde.
Im Urteil steht fest, dass Peter mittels ärztlichem Attest und psychiatrischer Begleitung beweisen muss, dass er mindestens ein Jahr ohne Medikamente stabil sei. Obwohl Peter die Schmerzthematik nicht streitig gemacht wird, verzichtet man darauf, dazu Stellung zu nehmen wie denn dieses Problem zu lösen sei, immerhin wird ihm ja aufgrund von Schmerzen das Fahren ebenfalls verwehrt. Letztlich ist die Beurteilung von Dr. Christian Müller lediglich eine Empfehlung für das Strassenverkehrsamt, doch diese Empfehlung eines einzelnen Allgemeinarztes steht über JEGLICHER Beurteilung anderer Profis, die Peter aus vielen Arztbesuchen, Behandlungen und weiteren Abklärungen fast auswendig kennen.

Ein altes Spiel: ein Polizeirapport „verschwindet“…

Es gibt natürlich noch viele weitere Ungereimtheiten und unfaire Weisungen in diesem Fall. Zum Beispiel wurde als Begründung für die Kontrolle im Flughafen „stockendes“ Fahren angegeben, dies obwohl stehender Stau war. Im zweiten Polizeirapport stand plötzlich, dass Peter müde gewirkt hätte. Freilich hat man das erst dann in einem zweiten Rapport erwähnt, nachdem die Blutuntersuchung erfolgte und der erste Rapport verschwand plötzlich auf unerklärliche Weise. In einer neuerlichen Untersuchung wird verlangt, dass Peter welcher seit vielen Jahren eine Glatze hat, was selbst in den Ausweisen ersichtlich ist, 5cm seines nicht vorhandenen Kopfhaares für eine Haaranalyse zur Verfügung stellen müsse, dies obwohl es mit Beinhaaren genau so gut geht. Fehlurteile, Willkür, Machtmissbrauch und ein stark überhöhtes Ego eines Gutachters haben hier aus einem rein egomanischen Persönlichkeitsdefizit zur Zerstörung eines Lebens geführt, was aufgrund der nachfolgenden Situation den Steuerzahler Millionen kostet.
Wem ist damit geholfen? -Niemandem!!

Den Versuch von Gerechtigkeit gibt es in der Schweiz nur für jene, die genug Geld haben-

Es ist ein Beispiel verfehlter Politik welche gut bezahlte „Fachkräfte“? zu verantworten haben. Diese „Fachkräfte“ werden aber LEIDER nie zur Verantwortung gezogen und können kritiklos und ohne irgendeine Kontrolle weiterhin unbescholten ihres Amtes walten. Selbstverständlich könnte Peter dagegen vorgehen, doch wie? Ohne Geld aber mit viel Liebe vielleicht? Selbst wenn er es könnte, können bis zur Aufhebung durch die Gerichtsbarkeit viele Jahre vergehen. GERECHTIGKEIT gibt es nur für jene, welche über die nötigen finanziellen Rücklagen verfügen. Die Schweiz ist schon längst ein Dreiklassensystem.

Sozialamt verlangt Wohnungswechsel wegen 40.- zu viel Miete-

Peter hat trotz besten Zeugnissen, Referenzen und Ausbildungen bis heute keine Arbeit mehr gefunden. Mittlerweile hat er über 400 Bewerbungen geschrieben. Hilfe bekommt er von niemandem. Peter bekommt KEINE Unterstützung von der IV, dem RAV, dem Sozialamt oder sonstigen Versicherungen. Weil die Wohnung Fr. 40.- zu teuer ist (1320.- erlaubt sind für 2 Personen maximal 1280.-) verlangt das Sozialamt, dass Peter seine Wohnung kündigt, sagt ihm aber nicht, wie oder wo er denn eine entsprechende Wohnung finden soll.

 

Hier zur Website des Betroffenen:

http://www.politisch.ch

 

 

Brutale Verhaftung

justizskandal Schweiz

Ein weiterer Fall von CH-Polizeiwillkür

Brutale und sinnlose Verhaftung einer jungen Mutter an Weihnachten

Die Polizei ist in der Regel unser Freund und Helfer, doch eine andere Erfahrung machte an Heiligabend vor 3 Jahren die Mutter eines damals 7 Monate alten Säuglings.
Auf brutale Art wurde sie von jungen Polizisten zu Boden gedrückt und in Handschellen mit Händen auf dem Rücken abgeführt, einzig, weil sie sich um ihr Baby kümmern wollte und in Sorge um ihre kranke Grossmutter war. Die im Einsatz stehenden Polizisten gewichteten die eigenen, unangebrachten Weisungen höher als ein Menschenleben.

Durch den Vorwand „Hinderung einer Amtshandlung“ rechtfertigte die Polizei dann im unsinnigen Streit ihrer Eltern schlussendlich die Festnahme der jungen Mutter.

 

Als die Mutter am 24.12.2010 ihr Baby ihrer Mutter zum Hüten überliess, freute sie sich auf den Heiligabend bei Ihren Eltern und fuhr nach Hause, um die restlichen Geschenke einzupacken. Kurze Zeit danach erreichte sie ein Telefonat ihrer Mutter. In ihrem Elternhaus kam es offenbar zu einem Streit, weshalb Sie zum Schutz ihres Kindes dann die Polizei benachrichtigte.

Bei ihren Eltern angekommen, klingelte sie an der Tür, welche sie ansonsten mit ihrem eigenen Schlüssel öffnet. Aus Rücksicht gegenüber der bereits Vorort anwesenden Polizei, entschied sie sich für das Klingeln. Eine junge Polizistin öffnete energisch die Türe und wies sie gleich weg.

Sie versuchte der Polizistin zu erklären, dass sie die Mutter des Babys sei und sie von ihrer Mutter als Beistand erwünscht wurde, doch die junge Polizistin wies sie ein weiteres Mal barsch weg. Mit der Polizistin zu reden schien aussichtslos, weshalb sich die junge Mutter dann im Treppenhaus hinsetzte. Begreifen konnte sie jedoch nicht, weshalb man sie nicht zu ihrem Baby liess. In der Wohnung gab es schliesslich genügend Zimmer, wo sich Mutter und Kind hätten zurückziehen können ohne die Polizei zu behindern. Zumindest hätte man ihr das Baby geben können um im Treppenhaus mit dem Kind zu warten.

Polizei lässt Mutter nicht stillen

Nach ca. 10 Minuten Warten hörte sie ihr Baby weinen. Es schien Zeit fürs Stillen zu sein. Behutsam klopfte Sie an die Türe, da ihr Klingeln zu penetrant schien. Wieder öffnete die Polizistin gehässig die Türe und entsetze sich über die Präsenz der Mutter.

Gleichzeitig lief nun ihre 84-jährige Grossmutter weinend und geduckt aus der Wohnung.
Über Nacht kam es bei ihr zum plötzlichen Auftreten starker Beinschmerzen, weshalb sie paar Stunden vorher notfallmässig beim Arzt gewesen war.
Ihre Mutter folgte mit dem weinenden Baby in den Armen. Wer in einem solchen Moment sein Baby nicht zu sich nehmen wollte, wäre wohl keine normale Mutter. Die Polizistin störte sich jedoch auch an dieser Handlung der jungen Mutter…

Nur die Frauen wurden weggewiesen

es war ihr Entscheid alle Frauen in die Wohnung der jungen Mutter zu weisen. Ob es die Umstände der dortigen Wohnung tatsächlich auch erlaubten, so viele Personen auf einmal aufzunehmen, wurde nicht abgeklärt. Die Mutter befand sich gerade in Trennung, weshalb auch schon ein Teil der Möbel ausgeräumt war. Sie lebte im 4. Stock ohne Lift. Selbst unter normalen Umständen war ihre Grossmutter längst nicht mehr in der Lage sie zu besuchen.

Am Bein verletzte 84-Jährige soll laut Polizeiweisung
zu Fuss in den 4.Stock

Alleine der Anblick Ihrer Grossmutter, eine kranke 84-jährige Frau – wimmernd vor Schmerzen im Treppenhaus stehend, erschütterte. Kranke ältere Menschen aus dem Krankenbett zu zerren, das konnte keine ernsthafte Weisung der Polizisten sein. Die Bemühungen der Mutter, den Polizisten die Lage zu erklären, brachte sie selbst in eine gefährliche Lage:
die Polizistin entschied sich sodann plötzlich, alle in der gemeinsamen Wohnung zurückzulassen. Die junge Mutter jedoch wurde angewiesen die Polizei nach draussen zu begleiten, wo man sie dann in ihr Zuhause verwies.
Ein weiteres Mal kam grosses Unverständnis auf, weshalb mit ihr so umgegangen wurde. Die Worte der Mutter, dass sie weder randaliere noch Unruhe stifte, brachte die Polizisten auch nicht in eine wohlgesinntere Stimmung. Schliesslich brachte der Satz der Mutter -„Loset es isch Heilig Obe, löhnd ois eifach in Rueh go“ die Polizistin in Rage.
Die Polizistin schrie „Pack sie!“ worauf der zu diesem Zeitpunkt erst drei Monate im Amt tätige Polizist die Mutter am rechten Arm griff  „Wänd mir zBode?“ und sie dann so brutal zu Boden drückte. Es war wie in einer Polizei-Übung, die Mutter fühlte sich als Übungsobjekt.

Das ganze ereignete sich in der Ortschaft, wo die Mutter aufgewachsen ist und sie jeder kannte. Sie wurde Heiligabend um 19h vor den Augen einer Nachbarin abgeführt. Als diese Nachbarin, darauf hinwies, dass das Baby in der Wohnung sei und schreie, schenkten die Polizisten keinerlei Bedeutung.

Weihnachten in einer Zelle anstatt
das 1.Mal mit dem eigenen Baby

Die jungen Beamten fühlten sich von der Mutter in ihrem Amt gehindert. Das Ego eines im Amt stehenden Polizisten geht dem Leben eines Säuglings vor.
Die Mutter wurde ein weiteres Opfer von Machtmissbrauch der Polizei. Statt diese besonderen Weihnachten – die ersten mit Ihrem Baby – im engsten Kreis der Familie zu verbringen, musste die Mutter, welche gleichzeitig Anzeigeerstatterin war, eingesperrt in einer engen Zelle, neben der WC-Schüssel liegend,  auf das Festtagsmenü verzichten. Weniger besorgt um ihr Weihnachtsessen, plagten die von der Polizei Festgehaltene vielmehr die Sorgen um das Verlangen Ihres Babys nach Muttermilch. Aus diesem Leid heraus betätigte Sie 2x den Notfallknopf und informierte die Aufsicht über die Situation ihres Babys. Statt die Not ernst zu nehmen wurde sie verwarnt, gestraft zu werden, wenn sie noch ein weiteres Mal klingeln würde. Die masslose Ignoranz der Polizei gegenüber Menschenleben macht offenbar selbst vor einem Baby nicht Halt.

Entkräftet und durch die Polizei erniedrigt, wurde die junge Mutter schliesslich erst nach 24 Stunden entlassen.

Weitere gravierende Folgen nach dieser Polizeiwillkür

Auch an diesen Weihnachten kamen die unglücklichen Erinnerungen wieder hoch. Den Vorfall wird sie wohl nie vergessen. Das traumatische Ereignis zwang sie danach für einige Wochen zu einem Klinikaufenthalt.
Die Polizei würde sie in Zukunft bei Schwierigkeiten nie mehr aufbieten.

Dieser Vorfall wurde ihr zudem nun auch noch in ihrem Einbürgerungsverfahren zum Verhängnis. Die Mutter ist hier geboren und zur Schule gegangen. In Brugg-Windisch schloss sie 2000 ihr Architekturstudium ab. Ihrem Kind zu liebe reichte sie noch vor Zeugung des Kindes ihr Gesuch um Einbürgerung ein, welches nun der Grosse Rat aufgrund dieses Vorfalls abgelehnt hat. Ein Rechtsanwalt hat nun Beschwerde beim Verwaltungsgericht Aargau eingereicht.